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800px-British WWI Submarine HMS R3-1-
Die Entwicklung begann im Herbst 1916, und die ersten Einheiten wurden im Februar 1917 auf Kiel gelegt und im Laufe des Jahrs 1918 in Dienst gestellt. Die Boote sollten von Killybegs in Donegal aus operieren. Eines der Boote der R-Klasse griff im Oktober 1918 ein deutsches U-Boot mit einer vollen Salve von sechs Torpedos an, die jedoch alle fehlliefen oder nicht detonierten.

Nach Kriegsende herrschte kein Bedarf mehr an den U-Booten, sodass der Bau zweier noch nicht fertiggestellter U-Boote gestoppt und die übrigen bis auf R4 und R10 nach und nach außer Dienst gestellt und bis 1923 abgebrochen wurden. R4 und R10 dienten anschließend zur U-Jagd-Ausbildung bei der Isle of Portland, wobei R10 1929 verkauft wurde, während R4 noch bis 1934 zur Zieldarstellung eingesetzt wurde. Konstruktion Konzept für den Einsatz der R-Klasse zur U-Jagd war es, feindliche U-Boote bei getauchter Fahrt aufzuspüren und anzugreifen. Daher war die gesamte Konstruktion dieses Typs auf diese spezielle Taktik ausgerichtet. Der Rumpf war stromlinienförmig geformt und verzichtete auf Strömungswiderstände wie ein Decksgeschütz oder externe Tanks. Die Maschinenanlage war ebenfalls auf die Unterwasserfahrt ausgelegt und bestand neben dem Dieselmotor für die Überwasserfahrt aus zwei gekoppelten Elektromotoren, die zusammen auf eine einzelne Propellerwelle wirkten. Für die Klasse wurde ferner der aus 200 Zellen bestehende Akkumulator der J-Klasse übernommen, der allerdings unter Vollast nur Energie für eine Stunde Fahrt liefern konnte. Da der Aufladevorgang auf See bis zu einen Tag dauern konnte und dabei die halbe Leistung des Dieselmotors für sich beanspruchte, wurden die Akkumulatoren der R-Klasse meist im Hafen vorgeladen. Die ergriffenen Konstruktionsmaßnahmen für die Fahrleistung unter Wasser bewirkten eine damalige Rekordgeschwindigkeit von 14 kn (27,6 km/h), allerdings erwiesen sich die U-Boote bei hohen Geschwindigkeiten als schwer kontrollierbar. Ebenso waren die U-Boote bei Fahrt an der Oberfläche langsam und wenig seetüchtig. Aus diesen Gründen wurde R4 als das am längsten im Dienst stehende Boot der Klasse später modifiziert, was die Fahreigenschaften verbesserte, die Unterwassergeschwindigkeit jedoch auf 13 kn (24 km/h) herabsetzte. Als weitere technologische Neuheit war die R-Klasse mit fünf Hydrophonen ausgerüstet, die im gewölbten Bug untergebracht waren und mit denen die anzugreifenden U-Boote bei getauchter Fahrt aufgespürt werden sollten. Die Bewaffnung bestand aus sechs Torpedorohren.

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