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Porpoise-Klasse

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Im Ersten Weltkrieg entwickelte die britische Rüstungsindustrie die U-Kreuzer der M-Klasse. Die ursprünglich mit schwerer Artillerie bewaffneten U-Boot-Monitore wurden nach Kriegsende als Testfahrzeuge für verschiedene Einsätze genutzt. U. a. wurde die HMS M3 zum Minenleger umgebaut. Das Minenverlegesystem des Versuchs-U-Bootes bewährte sich, weshalb der Bau eines großen minenenlegenden U-Bootes im britischen Etat von 1930 bewilligt wurde.
800px-HMS Narwhal-1-.jpg


Der Prototyp HMS Porpoise lief 1932 vom Stapel und wurde 1933 in Dienst gestellt. Der Entwurf wurde weiterentwickelt und vergrößert. Der Bug wurde umgestaltet und das Magazin für die Minen verlängert. Bis 1939 wurden weitere fünf U-Boote der Klasse in Dienst gestellt.


Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden 1940 drei weitere U-Boote der Klasse geordert. Der Bauauftrag wurde aber im September 1941 zurückgezogen. Die Royal Navy hatte nach deutschem und US-amerikanischen Vorbild inzwischen neue Seeminen entwickelt, die durch ein übliches Torpedorohr ausgestoßen werden konnten. Infolge dieser Entwicklung erschien der Bau spezieller U-Minenleger nicht mehr sinnvoll, da jetzt jedes mit Standard-Torpedorohren bewaffnete U-Boot See-Minen verlegen konnte. Die HMS Seal in Deutschland UB genannt war ein U-Kreuzer dieser Klasse

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