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Mir 1
und Mir 2 sind zwei baugleiche russische Forschungs-U-Boote, die für den Einsatz in großen Tiefen von mehreren tausend Metern konstruiert wurden. Die kleinen Boote können bis zu drei Personen befördern, denen sie durch kleine Bullaugen einen Blick in die Tiefsee ermöglichen. Mit einem Greifarm können auch Proben gesammelt werden.


Beide Boote sind an Bord des russischen Forschungsschiffs Akademik Mstislaw Keldysch stationiert und gehören zusammen mit ihrem Trägerschiff dem P.P. Shirshov Institute of Oceanology of the Russian Academy of Sciences.


Bekannt wurden die Mir-U-Boote vor allem durch den Film Titanic, in dem sie bei Tauchfahrten am echten Wrack der RMS Titanic in 3.803 Metern Tiefe zu sehen sind. Um die Forschungsarbeit der Boote und der Akademik Keldysch zu finanzieren, werden seit einigen Jahren auch Tauchfahrten für interessierte Privatpersonen angeboten.