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Die Maxim Gorkiy, bis 1991 Maksim Gorkiy, war ein zuletzt russisches Kreuzfahrtschiff der Moskauer Reederei Sovcomflot im langjährigen Charter der Phoenix Reisen in Bonn. Sie wurde 1968 im Auftrag der Deutschen Atlantic Linie von der Howaldtswerke-Deutsche Werft AG in Hamburg erbaut und konnte 1969 ihre Jungfernfahrt unter dem Namen TS „Hamburg“ antreten.


Umbennung,Bekanntheit, Verschrottung und anderes Bearbeiten

1974 war sie Drehort des britischen Thrillers „18 Stunden bis zur Ewigkeit“, in dem sie unter dem Film-Namen „Britannic“ Schauplatz einer Erpressung war.

Historische Bedeutung erlangte das Schiff nach dem Mauerfall (9. November) durch das Gipfeltreffen des US-Präsidenten George H. W. Bush mit dem sowjetischen Staatschef Michail Sergejewitsch Gorbatschow zum Abschluss eines Abrüstungsabkommens im Dezember 1989 an Bord in bewegter See vor der Mittelmeerinsel Malta.

Die Maxim Gorkiy wurde ebenfalls durch die Medien bekannt, als sie wenige Monate zuvor im Juni 1989 im Nordmeer vor Spitzbergen in ein Treibeisfeld fuhr und havarierte. Alle Passagiere konnten gerettet werden. Das Schiff drohte zu sinken und konnte nach einer notdürftigen Reparatur zwei Wochen später mit eigener Kraft die Lloyd Werft Bremerhaven anlaufen. Hier wurde sie während eines sechswöchigen Werftaufenthaltes umfassend überholt und wurde seitdem ununterbrochen als Kreuzfahrtschiff eingesetzt.

Der Serienmörder Anatolij Onoprijenko gehörte zur Besatzung des Schiffes.

Nach Ende der Sommersaison zum 30. November 2008 wurde das Schiff außer Dienst gestellt. Grund hierfür waren vor allem die hohen Betriebskosten, die hauptsächlich auf den Dampfturbinenantrieb zurückzuführen sind. Am 14. September 2008 fuhr die „Maxim Gorkiy“ auf ihrer Reise von Danzig nach Bremerhaven letztmalig unter diesem Namen durch den Nord-Ostsee-Kanal.

Anfang des Jahres 2009 wurde bekannt, dass die Reederei das Schiff für umgerechnet 4,2 Mio. US-Dollar an ein indisches Verwertungsunternehmen zum Abwracken nach Alang verkauft hat. Am Abend des 28. Januar 2009 verließ sie unter dem Überführungsnamen Maxim M den Hafen von Piräus und erreichte Alang am 15. Februar 2009.

Um die Verschrottung zu verhindern und das Schiff für die Hansestadt Hamburg als technisches Kulturdenkmal zu erhalten, engagierte sich eine Interessengemeinschaft mit Unterstützung des Bürgerschaftsabgeordneten Hans Lafrenz[1] für den Kauf des Schiffes, das dann zum Hotel- und Museumsschiff umgebaut werden sollte. Eine der wesentlichen Voraussetzungen für den Erhalt des Schiffes war, dass die Stadt Hamburg einen attraktiven mietfreien Liegeplatz zur Verfügung stellt. Durch die vom Senat gestellten Forderungen und Sicherheitsleistungen in Verbindung mit einem weniger günstigen Liegeplatz sprangen die vorhandenen Investoren ab. Das Schiff befand sich mittlerweile auf der Fahrt nach Alang, so dass neue Geldgeber oder andere Rettungsmöglichkeiten in der knappen Zeit nicht mehr umzusetzen waren.

Am Morgen des 25. Februar 2009 ist das Schiff bei Alang (Indien) gebeacht, also auf den Strand gesetzt worden, wo es ausgeschlachtet und verschrottet wurde. Knapp 1 Jahr später, Ende Januar 2010 waren die letzten Reste des Schiffes abgetragen.

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