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Die Heckansicht von dem Schiff

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Athena ex Stockholm ex Völkerfreundschaft ex Nansen ex Volker ex Italia Prima ex Fridtjof

IMO: 5383304

Rufzeichen: CQRV MMSI Number: 255801380 ehem. Namen: Caribe, Valtur Prima, Italia Prima, Surriento, Fridtjof Nansen, Volker, Völkerfreundschaft, Stockholm Bauwerft: Götaverken in Göteborg, Schweden Stapellauf: 9. September 1946 Indienststellung: Februar 1948 Passagiere / Max.: 395 - 670 Kabinenanzahl: 260 Passagierdecks: 7 BRT: 11.700 BRT, später bis 15.614 BRT Länge / Breite: 160 m / 21 m Tiefgang: 7,60 m Geschwindigkeit: 19 Knoten Motorenleistung: 8.800 kW (12.000 PS) Besatzung: 200 - 260 Flagge / Hafen: Portugal /Madeira


Die Jungfernfahrt absolvierte das Schiff am 21. Februar 1948 auf der Strecke von Göteborg nach New York. 1952 wurde es umgebaut und hatte seitdem 12.644 BRT und Kapazität für 86 Passagiere 1. Klasse und 584 für die Touristenklasse.

Am 25. Juli 1956 lief die Stockholm aus New York aus und kollidierte kurz vor Mitternacht in einer Nebelbank nahe Nantucket mit dem doppelt so großen italienischen Liner Andrea Doria, den sie mittschiffs steuerbordseitig traf. Die Andrea Doria sank 11 Stunden später und hatte 46 Tote zu beklagen (von 1.706 Passagieren); auf der Stockholm gab es fünf Todesopfer. Sie nahm einen Teil der geretteten Passagiere (545) von der Andrea Doria auf und fuhr nach New York zurück, wo ein völlig neues Vorschiff (Bug) erhielt. Die eigentliche Ursache für das Unglück konnte nicht geklärt werden, beide Brückenbesatzungen hatten das jeweils andere Schiff auf ihren Radarschirmen gesehen. Am 3. Januar 1960 wurde das Schiff vom DDR-Gewerkschaftsbund mit Mitteln aus der Steckenpferd-Bewegung gekauft und in Völkerfreundschaft umbenannt. Es wurde zu einem Einklassenschiff mit Pssagieren und 12.442 BRT umgebaut und folgend für eigene Urlaubsfahrten genutzt, aber auch an fremde Gesellschaften verchartert. Während der Kubakrise im Oktober 1962 durchfuhr das mit Urlaubern besetzte Schiff die US-amerikanische Blockadelinie und erreichte unversehrt die Zuckerinsel. Die Stockholm wurde während ihrer Zeit als Völkerfreundschaft zwei weitere Male umgebaut, allerdings nur geringfügig. Nachdem die DDR 1985 die moderne Astor gekauft und in Arkona umbenannt hatte, verkaufte sie die Völkerfreundschaft wieder. Der neue Reeder war nun Neptunus Rex Enterprises, welcher das Schiff in Volker umbenennen ließ und im August im Oslofjord vertäute. Am 11. September wurde es nach Southampton umstationiert. Ab dem 20. Dezember 1986 wurde das inzwischen 40 Jahre alte Schiff in Fridtjof Nansen umbenannt und in Oslo als Asylbewerberunterkunft stationiert. Nach weiterem Verkauf im Mai 1989 wurde es an die Star Lauro SpA verkauft, nach Genua geschleppt und zunächst in Surriento umbenannt. Ab 1992 wurde es unter der Leitung des italienischen Architekten Beppe de Iorio in ein modernes Kreuzfahrtschiff umgebaut, wobei vom alten Schiff lediglich ein Teil des besonders stabilen Schiffsrumpfes verblieb. Ab 1995 war das Schiff der Reederei NINA Spa. für mehrere Charterer tätig, darunter Neckermann Seereisen. Ab 1999 kam sie als Valtur Prima für Rundreisen ab Kuba zum Einsatz. 2004 kaufte der renommierte Reeder George P. Potamianos das Schiff für seine Reederei CIC Classic International Cruises und benannte es nach einer umfänglichen Renovierung 2005 in Athena um. Ab 2007 war die „schöne Italienerin“ für den deutschen Veranstalter Vivamare Urlaubsreisen im Einsatz, der zwischenzeitlich in Insolvenz ging. 2009 gab die "Athena" ein kurzes Gastspiel bei Phoenix-Reisen als Ersatz für die MS Alexander von Humboldt II. Sie gehört heute zur Flotte von Classic International Cruises (Lissabon), der ebenfalls die "Princess Danae", "Princess Daphne", die "Arion" und die "Funchal" angehören. Im deutschen Markt wird die "Athena" von Hansa Touristik mit Sitz in Stuttgart und Bremen vertreten.