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WW1 HSRewa built 1906 sunk 1918-1-Die Rewa war ein 1906 in Dienst gestelltes Dampfschiff der britischen Reederei British India Steam Navigation Company, welches zunächst als kombiniertes Passagier- und Frachtschiff eingesetzt wurde und im Ersten Weltkrieg als HMHS Rewa (His Majesty's Hospital Ship) als Hospitalschiff diente. Die Rewa wurde 1918 wenige Monate vor Kriegsende im Bristolkanal von einem deutschen U-Boot versenkt, wobei vier Menschen starben.

Schiffsdaten

Flagge

Großbritannien

Schiffstyp

Passagierschiff

Heimathafen

Glasgow

Eigner

British India Steam Navigation Company

Bauwerft

William Denny and Brothers (Dumbarton, Schottland)

Baunummer

762

Stapellauf

14. Februar 1906

Verbleib

Am 4. Januar 1918 durch ein deutsches U-Boot versenkt

Technische Daten

Länge

139 m Lüa

Breite

17,1 m

Tiefgang

max. 9,1 m

Vermessung

7308 BRT

Antrieb

Antrieb

Drei Parsons-Turbinen

Geschwindigkeit

max. 18 kn (33 km/h)

Propeller

2


Das 7308 BRT große Dampfschiff Rewa wurde mit der Baunummer 762 bei der Schiffswerft William Denny and Brothers in der schottischen Stadt Dumbarton gebaut und lief am 14. Februar 1906 vom Stapel. Am 7. Juni 1906 wurde das Schiff fertig gestellt. Die Rewa war 139 Meter lang, 17,1 Meter breit und hatte einen maximalen Tiefgang von 9,1 Metern. Sie wurde von drei Parsons-Turbinen angetrieben, die 9344 SHP (6968 kW) leisteten und eine Geschwindigkeit von 18 Knoten (33,3 km/h) ermöglichten. Das Schiff verfügte über sechs Dampfkessel.

Ihr Schwesterschiff war die am 6. September 1906 bei Harland & Wolff vom Stapel gelaufene Rohilla (7114 BRT). Beide Schiffe waren in Glasgow registriert und als Passagierschiffe konzipiert. 1908 wurden beide aus dem Passagierverkehr gezogen und in Truppentransporter umgewandelt. Die Rewa wurde Truppentransporter Nr. 5, die Rohilla die Nr. 6. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden beide Dampfer von der Royal Navy angefordert und in Hospitalschiffe umgerüstet.


Am 4. Januar 1918 kehrte die Rewa mit 279 Patienten von Moudros über Malta und Gibraltar nach Avonmouth zurück. In Gibraltar gingen neutrale spanische Inspektoren an Bord, um zu bestätigen, dass die Rewa keine militärische Funktion ausübte.

Um 11.15 Uhr am 4. Januar wurde die Rewa 19 Meilen vor Hartland Point an der Küste der Grafschaft Devon von einem Torpedo des deutschen U-Boots U 55 (Kapitänleutnant Wilhelm Werner) getroffen. Sie sank innerhalb von etwa zwei Stunden, sodass genug Zeit blieb, sämtliche Patienten von Bord zu bringen. Durch die Explosion des Torpedos wurden jedoch vier Maschinisten getötet.

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